External Workforce Management

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Marcel Keller, CEO Kelly Services (Schweiz) AG

Marcel Keller, CEO Kelly Services (Schweiz) AG

Was bedeutet External Workforce Management?

Es geht um alle Mitarbeitenden, die nicht vom Einsatzbetrieb (Unternehmen) direkt, sondern von einem externen Personaldienstleister (gesetzlicher Arbeitgeber) angestellt sind. Dabei existieren unterschiedliche Organisationsformen. Häufig werden die externen Mitarbeitenden sowie deren Personaldienstleister über eine Plattform oder neudeutsch «Managed Service Provider» gemanagt. Viele Unternehmen haben heute zur internen HR eine HR-Parallelwelt für die externen Mitarbeitenden, die vom Managed Service Provider betreut wird – von der Selektionierung bis zum Onboarding. Die Welt der Arbeit war noch nie so flexibel wie heute, sowohl auf der Seite der Arbeitgeber, als auch der Arbeitnehmer. Ziel ist, in einer hohen Geschwindigkeit die richtigen Talente an den richtigen Arbeitsplatz zu bringen.

Woher kommt das Bedürfnis nach externem Personal?

Es ist ein Business Modell, welches den Unternehmen hilft, schneller und koordinierter an das richtige Personal zu kommen. Die Unternehmen lagern heute den Prozess der Personalbeschaffung (Talent Supply Chain Management) strukturiert aus. Arbeit wird immer häufiger in Form von Projekten vergeben. Das ist eigentlich nichts anderes, als eine Folgeerscheinung von traditionellem Outsourcing. Unternehmen wälzen enormes Arbeitsvolumen oft kurzfristig um. Die Schnelligkeit der internen Nachfrage nach Personal übersteigt schlicht die Effizienz eines internen Human Resources Managements. Darum braucht es heute – und in Zukunft – verschiedene Modelle der Personalbeschaffung. Mehr

swisstemptrend – leichte Erholung auf dem Temporärmarkt

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Temporärbranche im Monat August um 3,5 Prozent gewachsen. Seit Jahresbeginn liegt die Geschäftsentwicklung der Branche nach wie vor im Minus: 0,5 Prozent beträgt der Rückgang. Mit Sicht auf die letzten 12 Monate fällt die Abnahme mit 1,5 Prozent noch stärker aus.

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swisstemptrend August 2016

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Temporärbranche unterstützt das Berufsgruppen-Modell für die Steuerung des Inländervorrangs

Quelle: Shutterstock

Quelle: Shutterstock

swissstaffing ist erfreut, dass sich in der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats (SPK-N) betreffend Masseneinwanderungs-initiative eine Umsetzungsvariante mit einem Inländervorrang durchgesetzt hat, die das inländische Arbeitskräftepotenzial effizient nutzen will und trotzdem mit dem Freizügigkeitsabkommen kompatibel sein dürfte. Der Inländervorrang sollte sich nicht auf ganze Branchen abstützen, sondern die berufsgruppenspezifischen Bedürfnisse berücksichtigen.

» Lesen Sie die Medienmitteilung.

Digital Revolution

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Michael Agoras, Verwaltungsrat Staff Finder AG

Michael Agoras, Verwaltungsrat Staff Finder AG

Wo steht die Personaldienstleistung 2030?

Wir erleben eine Aufmischung im Markt. Der traditionelle Anbieter, der sich nicht spezialisiert hat, wird verschwinden. Ähnlich wie das „Dorflädeli“ verschwunden ist. Stattdessen entstehen entweder grosse Anbieter oder Nischen-Player. Es findet eine Spezialisierung statt. Die Digitalisierung wird uns revolutionieren. So wie es Zalando in der Modeindustrie gibt, wird auch ein Zalando in der Personaldienstleistung entstehen. Wir müssen aufhören uns etwas vorzumachen: Die Selektion wird nicht mehr durch den Personaldienstleister stattfinden. Die Digitalisierung wird unseren Markt schneller erobern, als wir denken.

Wie sieht denn unsere Arbeit in Zukunft aus?

Ich bin überzeugt: Der Arbeitgeber wie wir ihn heute kennen, wird nicht mehr existieren. Wir werden 2030 virtuell durchs Leben gehen z.B. mit einer Google Brille. Unser Arbeitsprofil ist komplett online und der Status kann von „verfügbar“ auf „Ferien“ oder „beschäftigt“ gestellt werden. An „Job-Hotspots“ findet ein „Matching“ statt und ich kann den vorgeschlagenen Job akzeptieren und vielleicht innerhalb von einer Stunde beim Unternehmen beginnen. Jedermann ist sein eigenes Unternehmen und der klassische Arbeitsplatz im Unternehmen wird kontinuierlich verschwinden. Mehr

Zwischen Mensch und Maschine

DDeckblatt HR Today September 16 die Arbeitswelt ist im Umbruch – auch die Personaldienstleistungsbranche. Johann Eberle ist erfahrener Trainer und langjähriger Kursleiter der Weiterbildungen von swissstaffing. Er hat über die Jahre viele Personalberater geschult und begleitet. Wir haben ihn gefragt: Wie der Personalberaterjob von morgen aussehen wird und welche Skills nötig sind?

» Lesen Sie mehr in der HR Today Ausgabe vom September.

swisstemptrend – Abkühlung im Juli

Die Geschäftstätigkeit in der Temporärbranche hat sich im Juli erneut abgekühlt: Das Branchenbarometer liegt für diesen Monat mit 8,6 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn beträgt der Rückgang -0,3 Prozent. Damit steuert die Branche zur Jahresmitte auf eine rote Null zu. Mit Sicht auf die letzten 12 Monate fällt das Minus deutlicher aus. In diesem Zeitraum nahm die Geschäftstätigkeit um 2,2 Prozent ab.

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swisstemptrend Juli 2016

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Nein zur teuren AHVplus-Initiative

AHV-Initiative-NEIN_Profilbildswissstaffing befürchtet höhere Lohnnebenkosten und damit eine weitere Verteuerung des Arbeitsplatzes Schweiz

Am 25. September 2016 stimmen wir über die Initiative AHVplus der Gewerkschaften ab. Die Initiative fordert 10 Prozent mehr AHV für alle Rentnerinnen und Rentner. Wie diese pauschale Rentenerhöhung finanziert werden soll, lassen die Initianten allerdings offen. Mehr

Spannungsfeld Arbeitsmarkt und Zuwanderung

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Dr. Christof Wicki, Geschäftsführer Europa Forum Luzern

Dr. Christof Wicki, Geschäftsführer Europa Forum Luzern

Offene und flexible Arbeitsmärkte sind das Herz einer Volkswirtschaft. Die Schweiz verfügt diesbezüglich über optimale Rahmenbedingungen. Das bilaterale Verhältnis mit der EU ist dabei ein Grundpfeiler. Andererseits stösst die unbeschränkte Zuwanderung auf politischen Widerstand. Der BREXIT hat diese Ausgangslage nicht entschärft.

Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative sind für die Schweizer Wirtschaft neue Unsicherheiten am Horizont aufgetaucht. Je nach Umsetzung würde das Unternehmertum weiteren Belastungen ausgesetzt, nachdem schon die Aufhebung des EURO-Franken-Kurses zahlreiche Branchen vor grosse Herausforderungen stellte. Der Brexit verschärft die Ausgangslage zusätzlich. Schliesslich steht auch noch die langfristige Klärung des bilateralen Verhältnisses mit der EU an, welche über die Zukunft der Schweiz in Europa bestimmenden Charakter haben wird. Mehr

Temporärarbeitende bilden sich weiter

Bild_HR TodayAm 1. Mai 2016 ist der erneuerte GAV Personalverleih in Kraft getreten und dessen Weiterbildungsfonds temptraining weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Gesamtarbeitsvertrags. Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzieren zusammen mit einem Lohnprozent den GAV, wovon 40 Prozent in den Weiterbildungsfonds gelangen. Wer temporär arbeitet, hat somit Anspruch auf Weiterbildungsleistungen. Bei Temporärarbeitenden gewinnt temptraining stetig an Beliebtheit: Seit der Einführung 2012 steigt die Nachfrage Jahr für Jahr überproportional.

 

» Lesen Sie mehr im HR Today, Ausgabe Juli – August 2016.

swisstemptrend – Temporärbranche stagniert im Juni

swisstemptrend_062016Nach einem Rückgang der Geschäftstätigkeit im Mai um 8,9 Prozent stabilisiert sich die Branchenentwicklung im Juni mit einem Nullwachstum. Seit Jahresbeginn konnte die Branche damit um einen Prozent zulegen. Mit einem ganz leichten Anstieg von 0,9 Prozent wuchs die Temporärbranche in den letzten 12 Monaten nur geringfügig langsamer. In einer längeren Rückschau bleibt die Branche nichtsdestotrotz auf einem verhaltenen Wachstumskurs. Mehr