swisstemptrend – Abkühlung im Juli

Die Geschäftstätigkeit in der Temporärbranche hat sich im Juli erneut abgekühlt: Das Branchenbarometer liegt für diesen Monat mit 8,6 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn beträgt der Rückgang -0,3 Prozent. Damit steuert die Branche zur Jahresmitte auf eine rote Null zu. Mit Sicht auf die letzten 12 Monate fällt das Minus deutlicher aus. In diesem Zeitraum nahm die Geschäftstätigkeit um 2,2 Prozent ab.

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swisstemptrend Juli 2016

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Nein zur teuren AHVplus-Initiative

AHV-Initiative-NEIN_Profilbildswissstaffing befürchtet höhere Lohnnebenkosten und damit eine weitere Verteuerung des Arbeitsplatzes Schweiz

Am 25. September 2016 stimmen wir über die Initiative AHVplus der Gewerkschaften ab. Die Initiative fordert 10 Prozent mehr AHV für alle Rentnerinnen und Rentner. Wie diese pauschale Rentenerhöhung finanziert werden soll, lassen die Initianten allerdings offen. Mehr

Spannungsfeld Arbeitsmarkt und Zuwanderung

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Dr. Christof Wicki, Geschäftsführer Europa Forum Luzern

Dr. Christof Wicki, Geschäftsführer Europa Forum Luzern

Offene und flexible Arbeitsmärkte sind das Herz einer Volkswirtschaft. Die Schweiz verfügt diesbezüglich über optimale Rahmenbedingungen. Das bilaterale Verhältnis mit der EU ist dabei ein Grundpfeiler. Andererseits stösst die unbeschränkte Zuwanderung auf politischen Widerstand. Der BREXIT hat diese Ausgangslage nicht entschärft.

Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative sind für die Schweizer Wirtschaft neue Unsicherheiten am Horizont aufgetaucht. Je nach Umsetzung würde das Unternehmertum weiteren Belastungen ausgesetzt, nachdem schon die Aufhebung des EURO-Franken-Kurses zahlreiche Branchen vor grosse Herausforderungen stellte. Der Brexit verschärft die Ausgangslage zusätzlich. Schliesslich steht auch noch die langfristige Klärung des bilateralen Verhältnisses mit der EU an, welche über die Zukunft der Schweiz in Europa bestimmenden Charakter haben wird. Mehr

Temporärarbeitende bilden sich weiter

Bild_HR TodayAm 1. Mai 2016 ist der erneuerte GAV Personalverleih in Kraft getreten und dessen Weiterbildungsfonds temptraining weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Gesamtarbeitsvertrags. Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzieren zusammen mit einem Lohnprozent den GAV, wovon 40 Prozent in den Weiterbildungsfonds gelangen. Wer temporär arbeitet, hat somit Anspruch auf Weiterbildungsleistungen. Bei Temporärarbeitenden gewinnt temptraining stetig an Beliebtheit: Seit der Einführung 2012 steigt die Nachfrage Jahr für Jahr überproportional.

 

» Lesen Sie mehr im HR Today, Ausgabe Juli – August 2016.

swisstemptrend – Temporärbranche stagniert im Juni

swisstemptrend_062016Nach einem Rückgang der Geschäftstätigkeit im Mai um 8,9 Prozent stabilisiert sich die Branchenentwicklung im Juni mit einem Nullwachstum. Seit Jahresbeginn konnte die Branche damit um einen Prozent zulegen. Mit einem ganz leichten Anstieg von 0,9 Prozent wuchs die Temporärbranche in den letzten 12 Monaten nur geringfügig langsamer. In einer längeren Rückschau bleibt die Branche nichtsdestotrotz auf einem verhaltenen Wachstumskurs. Mehr

«Das 100000jobs-Netzwerk ist eine interessante Alternative»

«Jobportale sind für uns auch ein wichtiger Werbekanal.» Das sagt Stéphane Remegeau, beim Personaldienstleister Manpower mit DNA aus Genf und der ganzen Schweiz zuständig für das Marketing auf den sozialen und digitalen Medien. Damit hat er natürlich recht. Jobportale sind mehr als nur Plattformen, um freie Stellen auszuschreiben. Sie sind auch ein Werbeträger für das Unternehmen. Darum achtet Remegeau auch darauf, dass seine Stellen in einem für Manpower vorteilhaften Umfeld geschaltet werden. Einer der Lieblinge von Remegeau seit Neuestem: 100000jobs.ch. Diese Jobsuchmaschine bringt mit ihrem Blog mit über 200 Beiträgen aus der Arbeitswelt und einem grossen Ratgeberteil Stellensuchenden einen realen Mehrwert. Vom frischen Wind bei den Stellenbörsen profitieren aber auch grosse Arbeitgeber wie Manpower. Mehr

KMU Jobs AG setzt auf das 100000jobs Netzwerk

Manfred KäserWenn der Pöstler auf seiner Tour an der Bahnhofstrasse 1 in Pratteln vorbeikommt, hat er für gewöhnlich gut zu tun. So ungefähr 50 Bewerbungen gibt er Tag für Tag bei KMU Jobs AG ab (okay, die meisten dieser Bewerbungen kommen natürlich mittlerweile elektronisch, aber das Bild ist einfach zu schön). Wie auch immer: KMU Jobs AG hat sich seit bald 10 Jahren auf die Vermittlung von Mitarbeitenden auf Feststellen und auf Zeit in der Region Basel spezialisiert. Das sympathische Unternehmen – mit 8 Mitarbeitenden, davon zwei in Ausbildung, selber ein KMU – ist bestens vernetzt. Pro Jahr werden rund 40 Personen durch Geschäftsführer Manfred Käser und sein Team fest platziert, über 400 Mitarbeitende arbeiten für KMU Jobs AG in den Einsatzbetrieben. Mehr

Talentmanagement

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Kerstin WengerTalentmanagement ist heute einer der wichtigsten Eckpfeiler einer Firma, da sich Mitarbeitende generell weniger an ihre Arbeitgeber binden als noch vor 30 Jahren. Heutzutage gilt ein Arbeitgeberwechsel alle paar Jahre für die berufliche und persönliche Weiterbildung als notwendig. Bekannte Firmen werden mit Anfragen überhäuft, während kleine Firmen vergeblich nach qualifizierten Mitarbeitern suchen.

In grossen, internationalen Firmen kommen vor allem sogenannte Talentmanagementsystem zum Einsatz, um die Kandidaten zu katalogisieren, und Talent Manager, die auf Hiring und Recruiting spezialisiert sind. Der Rekrutierungsprozess in kleineren Firmen verläuft meist anders. Vielfach fehlt die Erfahrung um DEN geeigneten Bewerber auszusuchen oder aus den verschiedenen Bewerbungen den richtigen zukünftigen Mitarbeiter auszuwählen. Sowohl Gross- wie auch Kleinbetriebe haben jedoch immer wieder Schwierigkeiten, geeignete Kandidaten zu finden.

In dieser Situation wird oft das Stellenvermittlungsbüro zu Hilfe gerufen, sei es für eine Feststellenvermittung oder im temporären Bereich. Der Personaldienstleister unterstützt gezielt bei der Suche nach dem passenden Mitarbeiter. Wie findet ein Personaldienstleister in einer Vielzahl von Kandidaten also den geeignetsten? Dazu braucht es Fachwissen, eine gute Kommunikation und auch Informationstechnologien.

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Der Brexit und die Folgen für die Schweizer Temporärbranche

Die Entscheidung Grossbritanniens wird sich auf die Schweizer Wirtschaft und Politik auswirken. Für die Personaldienstleister könnte sich der Markt kurzfristig verschlechtern. Ein Bericht zu den Gefahren und Chancen.

Quelle: shutterstock.com

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Grossbritannien hat entschieden. Eine Mehrheit von 51,9 Prozent der Briten stimmte für einen Brexit. Das ist nicht nur eine Entscheidung mit Konsequenzen für Britannien, sondern auch mit Folgen für die Schweiz. Aufgrund des Brexit sieht sich die Schweizer Wirtschaft nun drei, sehr realen Gefahren gegenüber:

 

  • einer Aufwertung des Franken
  • einer politischen Instabilität – in der EU, aber auch in der Schweiz
  • einer Abkühlung der Weltwirtschaft – eine doppelte Rezession für die Schweiz?

Alle drei Gefahren lassen sich auf den Brexit zurückführen: Die Zukunft ist unsicherer geworden und Unsicherheit ist Gift für die Wirtschaft. Aber es gibt auch Chancen: Grossbritannien ist als Finanzplatz und als Standort für internationale Unternehmen unattraktiver geworden. Die Schweiz bietet sich als Alternative an.

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swisstemptrend – Branchenentwicklung trübt sich im Mai ein

Nach positivem Wachstum im März und April dreht das Branchenwachstum im Mai wieder ins Minus: Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Branchentätigkeit im Mai um 8,9 Prozent zurück. Seit Jahresbeginn liegt das Branchenwachstum noch mit 0,6 Prozent im Plus. Mit Blick auf die letzten 12 Monate ist die Branche um 1,7 Prozent gewachsen.

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swisstemptrend Mai 2016

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